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Toxische Beziehungen – Wie erkenne ich sie und wie kann ich mich schützen?

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Inhaltsverzeichnis

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Einleitung
Toxische Beziehungen können in verschiedenen Formen auftreten und haben oft schädliche Auswirkungen auf die Beteiligten. Eine toxische Beziehung ist eine ungesunde und dysfunktionale Beziehung, die das Wohlbefinden einer oder mehrerer Personen beeinträchtigt. Es ist wichtig, toxische Beziehungen zu erkennen und sich vor ihnen zu schützen, um die eigene psychische und physische Gesundheit zu schützen.
Publikation

Was ist eine toxische Beziehungen und warum ist es wichtig, sie zu erkennen?

Beziehungen mit einer toxischen Grundlage sind in unserer Gesellschaft leider weit verbreitet, aber oft schwer zu erkennen. Wir sollten uns darüber im Klaren sein, was eine toxische Beziehung ausmacht, um uns davor zu schützen und gesunde Beziehungen aufzubauen. In dieser Publikation werden wir uns mit der Definition toxischer Beziehungen und der Bedeutung ihrer Erkennung und Prävention befassen.

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Definition toxischer Beziehungen

Eine toxische Beziehung ist eine Beziehung, die einen negativen Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden einer oder beider Personen hat. In einer solchen Beziehung können negative Verhaltensweisen wie Missbrauch, Kontrolle, Manipulation, Kritik, Eifersucht und Lügen vorherrschen. Diese Verhaltensweisen können in verschiedenen Beziehungen auftreten, einschließlich romantischer Beziehungen, Freundschaften und Familienbeziehungen.

Eine toxische Beziehungen ist nicht immer offensichtlich. Oft entwickeln sie sich langsam über einen längeren Zeitraum und können schwer zu erkennen sein. Daher ist es wichtig, auf Warnsignale zu achten, um eine toxische Beziehung frühzeitig zu erkennen.

 

Warum es wichtig ist, toxische Beziehungen zu erkennen und sich davor zu schützen

Beziehungen die toxisch sind, können sich negativ auf alle Aspekte des Lebens auswirken, einschließlich der psychischen und physischen Gesundheit. Menschen in toxischen Beziehungen können sich gestresst, ängstlich oder depressiv fühlen und haben möglicherweise Schwierigkeiten, gesunde Entscheidungen zu treffen oder ein erfülltes Leben zu führen.

Nicht außer Acht zu lassen ist, dass toxische Beziehungen oft zu einem Teufelskreis werden können, aus dem es schwierig ist, auszusteigen. Wenn man sich in einer toxischen Beziehung befindet, kann es schwer sein, aus eigener Kraft auszubrechen. Daher sollten Betroffene nicht zu Schade sein, sich Hilfe und Unterstützung von Freunden, Familie oder professionellen Beratern zu holen.

 

Die verschiedenen Arten von toxischen Beziehungen

Eine toxische Beziehung kann in vielen verschiedenen Formen und in verschiedenen Bereichen unseres Lebens. Es kann schwierig sein, sie zu erkennen und zu verstehen, welche Auswirkungen sie auf uns haben können. Wir schauen uns jetzt gemeinsam die verschiedenen Arten von toxischen Beziehungen an.

 

Toxische Beziehungen in derheutigen zeit
© Bildquelle: Pexels

 

Toxische romantische Beziehungen

Romantische toxische Beziehungen sind Beziehungen, die uns schaden und uns das Gefühl geben, unwichtig oder unerwünscht zu sein. Dies kann sich durch verschiedene Verhaltensweisen zeigen, wie etwa durch ständiges Kritisieren, Kontrollieren, Ignorieren oder Schuldzuweisungen. In solchen Beziehungen fühlen wir uns oft machtlos und ausgeliefert. In einer Beziehung emotional oder physisch verletzt zu werden ist nicht normal oder akzeptabel ist.

 

Toxische familiäre Beziehungen

Toxische familiäre Beziehungen können sehr schmerzhaft sein, da sie oft eng mit unseren Identitäten und unserem Selbstwertgefühl verbunden sind. Dies kann sich durch wiederholtes Verhalten zeigen, wie etwa kritisches Verhalten, Schuldzuweisungen, Ignorieren oder emotionalen Missbrauch. Es ist oft schwierig, sich von solchen Beziehungen zu lösen, da sie oft eine lange Geschichte und viele komplexe Verbindungen haben. Es ist jedoch wichtig, sich selbst und seine eigene Gesundheit an erste Stelle zu setzen und sich gegebenenfalls von toxischen familiären Beziehungen zu entfernen.

 

Toxische freundschaftliche Beziehungen

Freundschaftliche Beziehungen, mit toxischem Fundament, können sehr subtil und oft schwer zu erkennen sein. Es kann sich durch wiederholtes Verhalten wie ständige Kritik, negative Kommentare oder Gerüchte zeigen. In solchen Beziehungen fühlen wir uns oft unsicher und unwohl, aber haben Schwierigkeiten, die Beziehung zu beenden, da wir uns schuldig oder verpflichtet fühlen. Eine gesunde Freundschaft sollte nicht auf Schuld oder Unwohlsein basieren.

 

Toxische Arbeitsbeziehungen

Beziehungen mit toxischen Arbeitskollegen*innen können uns stark beeinflussen, da wir viel Zeit am Arbeitsplatz verbringen und mit unseren Kollegen eng zusammenarbeiten. Es kann sich durch Mobbing, Ignorieren, Kritik oder Missbrauch von Macht zeigen. In solchen Beziehungen fühlen wir uns oft gestresst und unzufrieden in unserer Arbeit, was sich auch auf unsere Gesundheit auswirken kann. Toxische Arbeitsbeziehungen sind nicht akzeptabel und es müssen gegebenenfalls Maßnahmen ergriffen werden, um sich davor zu schützen.

Insgesamt ist es wichtig zu erkennen, dass toxische Beziehungen uns schaden können und es wichtig ist, sich davor zu schützen. Egal ob in romantischen Beziehungen, familiären Beziehungen, Freundschaften oder Arbeitsbeziehungen. Unsere eigene Gesundheit und unser Wohlbefinden sollte immer an erster Stelle stehen.

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Wie erkennt man eine toxische Beziehung?

Anzeichen für eine toxische Beziehung können schwer zu erkennen sein, besonders wenn man sich bereits in ihnen befindet. Warnsignale und Verhaltensmuster zu erkennen, um sich vor ihnen zu schützen, ist jedoch sehr wichtig. Hier sind einige Indikatoren, die auf eine toxische Beziehung hindeuten können.

 

Warnsignale und rote Flaggen

  • Eifersucht und Kontrollbedürfnis: Wenn Ihr Partner, Familienmitglied oder Freund ständig eifersüchtig ist und Ihre Handlungen kontrollieren möchte, kann dies ein Zeichen für eine toxische Beziehung sein.
  • Manipulation und Schuldzuweisungen: Toxische Personen können versuchen, ihre Partner oder Freunde zu manipulieren und ihnen Schuldgefühle zu geben, um ihre eigenen Bedürfnisse durchzusetzen.
  • Kritik und Verachtung: Wenn Ihr Partner oder Freund ständig Kritik an Ihnen übt oder Sie herabsetzt, kann dies ein Zeichen für eine toxische Beziehung sein.
  • Unehrlichkeit und Geheimhaltung: Wenn Ihr Partner oder Freund ständig Dinge vor Ihnen versteckt oder unehrlich ist, kann dies auf eine toxische Beziehung hinweisen.
  • Gewalttätiges oder aggressives Verhalten: Jede Form von körperlicher, sexueller oder emotionaler Gewalt sollte als toxisches Verhalten angesehen werden.

Verhaltensmuster von toxischen Beziehungen

  • Zyklisches Verhalten: Toxische Beziehungen können in einem zyklischen Muster verlaufen, bei dem es Perioden von Ruhe und Harmonie gibt, gefolgt von Streitigkeiten und Konflikten.
  • Abhängigkeit: Toxische Beziehungen können oft eine starke Abhängigkeit und Bindung zwischen den Partnern hervorrufen, was es schwierig machen kann, sich zu trennen.
  • Machtungleichgewicht: Toxische Beziehungen können ein Ungleichgewicht in der Machtverteilung haben, bei dem eine Person die Kontrolle über die Beziehung hat und die andere Person unterwürfig ist.
  • Isolation: Toxische Partner können ihre Partner von Freunden und Familie isolieren und sie dazu bringen, sich nur auf sie zu konzentrieren.

 

Es ist wichtig zu betonen, dass diese Indikatoren nicht immer auf eine toxische Beziehung hinweisen müssen. Wenn Sie jedoch mehrere dieser Warnsignale bemerken oder sich in einem zyklischen Muster befinden, sollten Sie ernsthaft darüber nachdenken, ob die Beziehung gesund ist und ob Sie Maßnahmen ergreifen müssen, um sich selbst zu schützen.

 

Die Folgen von toxischen Beziehungen

Toxische Beziehungen können erhebliche Auswirkungen auf das Leben eines Menschen ausüben. Die Auswirkungen können nicht nur auf die psychische, sondern auch auf die physische Gesundheit sowie die berufliche und finanzielle Situation des Betroffenen Einfluss haben.

 

Auswirkungen auf die psychische Gesundheit

Beziehungen die durch toxisches Verhalten gekennzeichnet sind, können zu schwerwiegenden psychischen Problemen führen, wie beispielsweise Depressionen, Angstzuständen und Posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS). Die ständige Kritik, Verurteilung und Kontrolle durch den Partner, Familienmitglieder oder Freunde können das Selbstwertgefühl eines Menschen zerstören und seine psychische Gesundheit beeinträchtigen.

 

Auswirkungen auf die physische Gesundheit

Toxische Beziehungen können auch die physische Gesundheit beeinträchtigen. Das ständige Stresslevel, das aus einer toxischen Beziehung resultiert, kann zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Verdauungsproblemen und Schlafstörungen führen. Darüber hinaus kann es auch zu körperlichen Verletzungen oder Missbrauch kommen.

 

Auswirkungen auf die berufliche und finanzielle Situation

Eine toxische Beziehung kann auch Auswirkungen auf die berufliche und finanzielle Situation eines Menschen haben. Ständige Streitereien und Unsicherheiten in einer Beziehung können dazu führen, dass ein Mensch seinen Job verliert oder Schwierigkeiten hat, seine Karriere voranzutreiben. Darüber hinaus kann ein toxischer Partner oder eine toxische Familie auch finanzielle Schwierigkeiten verursachen, indem er den Partner oder das Familienmitglied finanziell ausnutzt oder ihn unter Druck setzt, bestimmte Entscheidungen zu treffen.

Unschwer zu erkennen, könne wir sagen, dass toxische Beziehungen erhebliche Auswirkungen auf alle Bereiche des Lebens haben können. Es ist wichtig, auf die Warnsignale zu achten und sich frühzeitig zu schützen, um die Auswirkungen auf die psychische und physische Gesundheit sowie die berufliche und finanzielle Situation zu minimieren.

 

Warum bleiben Menschen in toxischen Beziehungen?

Solche „vergifteten“ Beziehungen sind für die Betroffenen oft schmerzhaft und belastend. Obwohl es für Außenstehende offensichtlich erscheint, dass man aus einer solchen Beziehung aussteigen sollte, bleiben viele Menschen dennoch in der Beziehung. Wir werden uns im folgenden Abschnitt mit den Gründen auseinandersetzen, warum Menschen oft in toxischen Beziehungen verbleiben.

Toxische Liebesbeziehungen
© Fotoarchiv

 

Geringes Selbstwertgefühl und Abhängigkeit

Menschen mit einem geringen Selbstwertgefühl und einem hohen Maß an Abhängigkeit sind anfälliger für toxische Beziehungen. Sie fühlen sich oft ungeliebt und glauben, dass sie ohne ihre Partner*innen nicht leben können. Sie sind oft auch bereit, ihr eigenes Verhalten und ihre Werte zugunsten der Beziehung zu ändern. Diese Abhängigkeit macht es schwieriger für sie, aus der Beziehung auszusteigen, da sie sich in ihrer Unsicherheit und Abhängigkeit gefangen fühlen.

 

Angst vor Veränderung und Unsicherheit

Eine weitere Ursache, warum Menschen in toxischen Beziehungen verbleiben, ist die Angst vor Veränderung und Unsicherheit. Sie haben Angst vor der Unsicherheit, die mit einer Trennung verbunden ist. Sie befürchten, alleine zu sein und sich mit alltäglichen Aufgaben wie Einkaufen oder der Organisation ihres Lebens allein auseinandersetzen zu müssen. Sie sind auch besorgt darüber, dass sie die Fähigkeit verlieren könnten, ihre Partner*innen zu kontrollieren, wenn sie nicht mehr in der Beziehung sind.

 

Kulturelle und gesellschaftliche Normen

In einigen Kulturen und Gesellschaften wird es als Tabu angesehen, sich von einem Partner oder einer Partnerin zu trennen, selbst wenn die Beziehung toxisch ist. Diese gesellschaftlichen Normen können dazu führen, dass sich Menschen in unglücklichen und belastenden Beziehungen gefangen fühlen. Sie befürchten, dass sie von ihren Familien oder Gemeinschaften stigmatisiert werden, wenn sie sich trennen. Oft haben sie auch Angst vor dem sozialen Ausschluss und dem Verlust von Freunden und Familie.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es verschiedene Gründe gibt, warum Menschen in toxischen Beziehungen verbleiben. Eine geringes Selbstwertgefühl, Abhängigkeit, Angst vor Veränderung und Unsicherheit sowie kulturelle und gesellschaftliche Normen spielen dabei oft eine Rolle. Es ist wichtig, dass sich Betroffene darüber im Klaren sind, dass sie das Recht haben, in einer gesunden und glücklichen Beziehung zu sein und dass sie sich Hilfe suchen sollten, um aus einer toxischen Beziehung auszusteigen.

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Wie man sich vor toxischen Beziehungen schützt

Durch den enormen Einfluss einer toxischen Beziehung auf unsere psychische und physische Gesundheit, kann es schwierig sein, sich aus ihnen zu lösen. Es ist jedoch wichtig zu verstehen, dass wir die Kontrolle über unsere Beziehungen haben und dass es Möglichkeiten gibt, sich vor ihnen zu schützen.

 

Grenzen setzen und durchsetzen

Eine der wichtigsten Möglichkeiten, sich vor toxischen Beziehungen zu schützen, ist das Setzen von klaren Grenzen und das Durchsetzen dieser Grenzen. Es ist wichtig, dass wir uns bewusst machen, was wir von einer Beziehung erwarten und welche Verhaltensweisen für uns inakzeptabel sind. Wenn unsere Grenzen verletzt werden, sollten wir diese Grenzen klar kommunizieren und gegebenenfalls Konsequenzen ziehen. Es ist wichtig zu erkennen, dass es unsere Verantwortung ist, unsere Grenzen zu schützen und dass wir das Recht haben, uns in einer Beziehung respektiert und sicher zu fühlen.

 

Frühwarnsysteme entwickeln

Eine weitere Option, sich vor toxischen Beziehungen zu schützen, ist das Entwickeln eines Frühwarnsystems. Wenn wir in der Lage sind, Warnsignale frühzeitig zu erkennen, können wir schneller handeln und uns aus einer potenziell schädlichen Beziehung lösen. Ein Frühwarnsystem kann aus der Identifizierung bestimmter Verhaltensmuster bestehen, die für toxische Beziehungen charakteristisch sind. Ein Beispiel dafür kann sein, wenn der Partner uns ständig kritisiert oder manipuliert. Wenn wir solche Verhaltensmuster erkennen, sollten wir uns bewusst machen, dass es möglicherweise ein Zeichen für eine toxische Beziehung ist und Maßnahmen ergreifen.

 

Hilfe suchen und Unterstützung finden

Es ist wichtig zu verstehen, dass wir nicht allein sind und dass es Unterstützung gibt wie z. B. auf der Webseite www.toxische-beziehung.de, wenn wir uns in toxischen Beziehungen befinden. Wir sollten uns nicht scheuen, Hilfe zu suchen und uns an Freunde, Familie oder professionelle Berater zu wenden. Eine neutrale Person kann uns dabei helfen, unsere Situation objektiv zu betrachten und uns mögliche Lösungen aufzuzeigen. Manchmal ist es schwierig, aus einer toxischen Beziehung auszusteigen, und wir brauchen möglicherweise Unterstützung, um diesen Schritt zu tun.

Insgesamt gibt es verschiedene Möglichkeiten, sich vor toxischen Beziehungen zu schützen. Wir sollten uns bewusst machen, welche Verhaltensweisen in einer Beziehung inakzeptabel sind und unsere Grenzen klar kommunizieren und durchsetzen. Ein Frühwarnsystem kann uns dabei helfen, Warnsignale frühzeitig zu erkennen. Und wenn wir uns in einer toxischen Beziehung befinden, sollten wir nicht zögern, Hilfe zu suchen und Unterstützung zu finden. Indem wir uns auf diese Weise schützen, können wir uns vor den negativen Auswirkungen von toxischen Beziehungen bewahren und uns auf gesunde und erfüllende Beziehungen konzentrieren.

 

Wie man sich aus einer toxischen Beziehung befreit

Das toxische Beziehungen sehr schädlich sein können und manchmal es notwendig ist, aus ihnen auszusteigen, um das eigene Wohlbefinden zu schützen, ist nicht immer so einfach. Aber wie befreit man sich aus einer toxischen Beziehung? Diese hilfreichen Tipps sollen Betroffene dabei unterstützen.

 

Schrittweise Planung und Umsetzung

Der erste Schritt, um aus einer toxischen Beziehung auszusteigen, besteht darin, einen Plan zu erstellen. Ein schrittweiser Plan hilft dabei, die Dinge in der richtigen Reihenfolge zu tun und die Konsequenzen im Voraus zu bedenken. Beginnen Sie mit kleinen Schritten, wie zum Beispiel das Sammeln wichtiger Dokumente oder das Abhören von Beratungsgesprächen. Dann können Sie größere Schritte wie das Trennen von gemeinsamen Finanzen oder das Anmieten einer eigenen Wohnung unternehmen.

 

Unterstützung von Freunden und Familie

Es kann sehr hilfreich sein, sich von Freunden und Familie unterstützen zu lassen. Sie können moralische Unterstützung bieten, emotionale Stabilität bieten und bei Bedarf auch praktische Hilfe leisten. Sprechen Sie mit jemandem, dem Sie vertrauen, über Ihre Situation und bitten Sie um Hilfe bei der Planung Ihres Ausstiegs.

 

Professionelle Hilfe in Anspruch nehmen

Professionelle Hilfe kann sehr nützlich sein, um aus einer toxischen Beziehung auszusteigen. Ein Therapeut kann Ihnen helfen, Ihre Gedanken und Gefühle zu sortieren und Wege zu finden, um Ihre Ziele zu erreichen. Ein Anwalt kann Ihnen bei der rechtlichen Trennung oder Scheidung helfen. Eine Beratungsstelle kann Ihnen helfen, sich über Ihre Rechte und Optionen zu informieren und Ihnen bei der Planung Ihrer nächsten Schritte helfen.

Es wichtig ist, einen schrittweisen Plan zu erstellen, um sich aus einer toxischen Beziehung zu befreien. Es ist auch wichtig, sich von Freunden und Familie unterstützen zu lassen und professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Wenn Sie den Mut haben, aus einer toxischen Beziehung auszusteigen, werden Sie sich langfristig besser fühlen und eine gesunde Beziehung zu sich selbst aufbauen.

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U04.-

Schweres akutes respiratorisches Syndrom (SARS)

Die ICD-10 hat keine nähere Beschreibung zu der Schlüsselnummer.
U04.9

Schweres akutes respiratorisches Syndrom (SARS), nicht näher bezeichnet

Die ICD-10 hat keine nähere Beschreibung zu der Schlüsselnummer.
U07.-

Krankheiten mit unklarer Ätiologie, belegte und nicht belegte Schlüsselnummern U07.-

Hinweis:
Die Verwendung der Schlüsselnummern U00-U49 ist der WHO vorbehalten, um eine provisorische Zuordnung von Krankheiten unklarer Genese zu ermöglichen. Im Bedarfsfall können notwendige Schlüsselnummern in EDV-Systemen nicht immer ad hoc bereitgestellt werden. Die vorliegende Spezifikation der Kategorie U07.- stellt sicher, dass diese Kategorie und die Subkategorien in EDV-Systemen jederzeit verfügbar sind und ihre Nutzung, nach Vorgabe durch die WHO, umgehend erfolgen kann.
U07.0!

Gesundheitsstörung im Zusammenhang mit dem Gebrauch von E-Zigaretten (Vaporizer)

Die ICD-10 hat keine nähere Beschreibung zu der Schlüsselnummer.
U07.1!

COVID-19, Virus nachgewiesen

Coronavirus-Krankheit-2019, Virus nachgewiesen

Kodierhinweis:
Benutze diese Schlüsselnummer, wenn COVID-19 durch einen Labortest nachgewiesen ist, ungeachtet des Schweregrades des klinischen Befundes oder der Symptome.Benutze zunächst Schlüsselnummern, um das Vorliegen einer Pneumonie oder anderer Manifestationen oder von Kontaktanlässen anzugeben.
U07.2!

COVID-19, Virus nicht nachgewiesen

COVID-19 o.n.A.

Kodierhinweis:
Benutze diese Schlüsselnummer, wenn COVID-19 klinisch-epidemiologisch bestätigt ist und das Virus nicht durch Labortest nachgewiesen wurde oder kein Labortest zur Verfügung steht.Benutze zunächst Schlüsselnummern, um das Vorliegen einer Pneumonie oder anderer Manifestationen oder von Kontaktanlässen anzugeben.
U08.-

COVID-19 in der Eigenanamnese

Die ICD-10 hat keine nähere Beschreibung zu der Schlüsselnummer.
U08.9

COVID-19 in der Eigenanamnese, nicht näher bezeichnet

Kodierhinweis:
Benutze diese Schlüsselnummer, um eine frühere, bestätigte Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19) zu kodieren, die den Gesundheitszustand einer Person beeinflusst oder zur Inanspruchnahme des Gesundheitswesens führt, die Person aber nicht mehr an COVID-19 leidet.
U09.-!

Post-COVID-19-Zustand

Die ICD-10 hat keine nähere Beschreibung zu der Schlüsselnummer.
U09.9!

Post-COVID-19-Zustand, nicht näher bezeichnet

Kodierhinweis:
Diese Schlüsselnummer ist zu verwenden, wenn bei einer anderenorts klassifizierten Störung angegeben werden soll, dass sie in Zusammenhang mit einer vorausgegangenen Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19) steht. Diese Schlüsselnummer ist nicht anzuwenden, wenn COVID-19 noch vorliegt.
U10.-

Multisystemisches Entzündungssyndrom in Verbindung mit COVID-19

Die ICD-10 hat keine nähere Beschreibung zu der Schlüsselnummer.
U10.9

Multisystemisches Entzündungssyndrom in Verbindung mit COVID-19, nicht näher bezeichnet

zeitlich assoziiert mit COVID-19

  • „Kawasaki-like“-Syndrom
  • Multisystem inflammatory syndrome in children (MIS-C)
  • Paediatric inflammatory multisystem syndrome (PIMS)
  • Zytokinsturm

 

Exkl.:

  • Mukokutanes Lymphknotensyndrom (Kawasaki-Krankheit) (M30.3)
  • Zytokinfreisetzungs-Syndrom (Cytokine release syndrome) (D76.4)
U11.-

Notwendigkeit der Impfung gegen COVID-19

Die ICD-10 hat keine nähere Beschreibung zu der Schlüsselnummer.
U11.9

Notwendigkeit der Impfung gegen COVID-19, nicht näher bezeichnet

COVID-19-Impfung (prophylaktisch)

Kodierhinweis:
Benutze diese Schlüsselnummer, um bei einer Person anzugeben, dass sie das Gesundheitswesen zum Zweck der COVID-19-Impfung in Anspruch nimmt.Benutze diese Schlüsselnummer im Geltungsbereich der §§ 17b KHG und 17d KHG bei einer Person zusätzlich zu anderen Schlüsselnummern. Für den Fall, dass im vorgenannten Geltungsbereich die COVID-19-Impfung selbst Anlass der Inanspruchnahme ist, benutze primär die Schlüsselnummer Z25.8 und zusätzlich die Schlüsselnummer U11.9.

U12.-!

Unerwünschte Nebenwirkungen bei der Anwendung von COVID-19-Impfstoffen

Die ICD-10 hat keine nähere Beschreibung zu der Schlüsselnummer.
U12.9!

Unerwünschte Nebenwirkungen bei der Anwendung von COVID-19-Impfstoffen, nicht näher bezeichnet

Unerwünschte Nebenwirkungen von COVID-19-Impfstoffen bei indikationsgerechter Anwendung und in korrekter (prophylaktischer) Dosierung

Kodierhinweis:
Diese sekundäre Schlüsselnummer ist wie eine Schlüsselnummer des Kapitels XX Äußere Ursachen von Morbidität und Mortalität zu benutzen. Benutze zusätzlich eine primäre Schlüsselnummer eines anderen Kapitels der Klassifikation, um die Art der unerwünschten Nebenwirkung anzugeben.

U50.-

Motorische Funktionseinschränkung

Hinweis:
Einmalige Kodierung der motorischen Funktionseinschränkung innerhalb der ersten fünf stationären Behandlungstage; bei veränderten Werten innerhalb dieser Zeit ist der höchste Punktwert zu verschlüsseln. Bei geriatrischer oder frührehabilitativer Behandlung erfolgt die Kodierung analog zu Beginn dieser Behandlung. Die Kodierung erfordert den Einsatz eines der aufgeführten standardisierten Testverfahren (FIM: Functional Independence Measure™).
U50.0-

Keine oder geringe motorische Funktionseinschränkung

Die ICD-10 hat keine nähere Beschreibung zu der Schlüsselnummer.
U50.00

Barthel-Index: 100 Punkte

Die ICD-10 hat keine nähere Beschreibung zu der Schlüsselnummer.
U50.01

Motorischer FIM: 85-91 Punkte

Die ICD-10 hat keine nähere Beschreibung zu der Schlüsselnummer.
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Support Anfrage

Die folgenden vierten Stellen sind bei den Kategorien F10-F19 zu benutzen, wenn das Ausmaß der Verhaltensstörung angegeben werden soll:

.0 / Akute Intoxikation (akuter Rausch)

Ein Zustandsbild nach Aufnahme einer psychotropen Substanz mit Störungen von Bewusstseinslage, kognitiven Fähigkeiten, Wahrnehmung, Affekt und Verhalten oder anderer psychophysiologischer Funktionen und Reaktionen. Die Störungen stehen in einem direkten Zusammenhang mit den akuten pharmakologischen Wirkungen der Substanz und nehmen bis zur vollständigen Wiederherstellung mit der Zeit ab, ausgenommen in den Fällen, bei denen Gewebeschäden oder andere Komplikationen aufgetreten sind. Komplikationen können ein Trauma, Aspiration von Erbrochenem, Delir, Koma, Krampfanfälle und andere medizinische Folgen sein. Die Art dieser Komplikationen hängt von den pharmakologischen Eigenschaften der Substanz und der Aufnahmeart ab.

  • Akuter Rausch bei Alkoholabhängigkeit
  • Pathologischer Rausch
  • Rausch o.n.A.
  • Trance und Besessenheitszustände bei Intoxikation mit psychotropen Substanzen
  • "Horrortrip" (Angstreise) bei halluzinogenen Substanzen

 

Exkl.:
Intoxikation im Sinne einer Vergiftung (T36-T50)

.1 / Schädlicher Gebrauch

Konsum psychotroper Substanzen, der zu Gesundheitsschädigung führt. Diese kann als körperliche Störung auftreten, etwa in Form einer Hepatitis nach Selbstinjektion der Substanz oder als psychische Störung, z. B. als depressive Episode durch massiven Alkoholkonsum.

  • Missbrauch psychotroper Substanzen
.2 / Abhängigkeitssyndrom

Eine Gruppe von Verhaltens-, kognitiven und körperlichen Phänomenen, die sich nach wiederholtem Substanzgebrauch entwickeln. Typischerweise besteht ein starker Wunsch, die Substanz einzunehmen, Schwierigkeiten, den Konsum zu kontrollieren, und anhaltender Substanzgebrauch trotz schädlicher Folgen. Dem Substanzgebrauch wird Vorrang vor anderen Aktivitäten und Verpflichtungen gegeben. Es entwickelt sich eine Toleranzerhöhung und manchmal ein körperliches Entzugssyndrom.

Das Abhängigkeitssyndrom kann sich auf einen einzelnen Stoff beziehen (z. B. Tabak, Alkohol oder Diazepam), auf eine Substanzgruppe (z. B. opiatähnliche Substanzen), oder auch auf ein weites Spektrum pharmakologisch unterschiedlicher Substanzen.

  • Chronischer Alkoholismus
  • Dipsomanie
  • Nicht näher bezeichnete Drogensucht
.3 / Entzugssyndrom

Es handelt sich um eine Gruppe von Symptomen unterschiedlicher Zusammensetzung und Schwere nach absolutem oder relativem Entzug einer psychotropen Substanz, die anhaltend konsumiert worden ist. Beginn und Verlauf des Entzugssyndroms sind zeitlich begrenzt und abhängig von der Substanzart und der Dosis, die unmittelbar vor der Beendigung oder Reduktion des Konsums verwendet worden ist. Das Entzugssyndrom kann durch symptomatische Krampfanfälle kompliziert werden.

.4 / Entzugssyndrom mit Delir

Ein Zustandsbild, bei dem das Entzugssyndrom (siehe vierte Stelle .3) durch ein Delir, (siehe Kriterien für F05.-) kompliziert wird. Symptomatische Krampfanfälle können ebenfalls auftreten. Wenn organische Faktoren eine beträchtliche Rolle in der Ätiologie spielen, sollte das Zustandsbild unter F05.8 klassifiziert werden.

  • Delirium tremens (alkoholbedingt)
.5 / Psychotische Störung

Eine Gruppe psychotischer Phänomene, die während oder nach dem Substanzgebrauch auftreten, aber nicht durch eine akute Intoxikation erklärt werden können und auch nicht Teil eines Entzugssyndroms sind. Die Störung ist durch Halluzinationen (typischerweise akustische, oft aber auf mehr als einem Sinnesgebiet), Wahrnehmungsstörungen, Wahnideen (häufig paranoide Gedanken oder Verfolgungsideen), psychomotorische Störungen (Erregung oder Stupor) sowie abnorme Affekte gekennzeichnet, die von intensiver Angst bis zur Ekstase reichen können. Das Sensorium ist üblicherweise klar, jedoch kann das Bewusstsein bis zu einem gewissen Grad eingeschränkt sein, wobei jedoch keine ausgeprägte Verwirrtheit auftritt.

  • Alkoholhalluzinose
  • Alkoholische Paranoia
  • Alkoholischer Eifersuchtswahn
  • Alkoholpsychose o.n.A.

 

Exkl.:
Durch Alkohol oder psychoaktive Substanzen bedingter Restzustand und verzögert auftretende psychotische Störung (F10-F19, vierte Stelle .7)

.6 / Amnestisches Syndrom

Ein Syndrom, das mit einer ausgeprägten andauernden Beeinträchtigung des Kurz- und Langzeitgedächtnisses einhergeht. Das Immediatgedächtnis ist gewöhnlich erhalten, und das Kurzzeitgedächtnis ist mehr gestört als das Langzeitgedächtnis. Die Störungen des Zeitgefühls und des Zeitgitters sind meist deutlich, ebenso wie die Lernschwierigkeiten. Konfabulationen können ausgeprägt sein, sind jedoch nicht in jedem Fall vorhanden. Andere kognitive Funktionen sind meist relativ gut erhalten, die amnestischen Störungen sind im Verhältnis zu anderen Beeinträchtigungen besonders ausgeprägt.

  • Alkohol- oder substanzbedingte amnestische Störung
  • Durch Alkohol oder andere psychotrope Substanzen bedingte Korsakowpsychose
  • Nicht näher bezeichnetes Korsakow-Syndrom
  • Soll ein assoziiertes Wernicke-Syndrom angegeben werden, sind zusätzliche Schlüsselnummern (E51.2† G32.8*) zu benutzen.

 

Exkl.:
Nicht alkoholbedingte(s) Korsakow-Psychose oder -Syndrom (F04)

.7 / Restzustand und verzögert auftretende psychotische Störung

Eine Störung, bei der alkohol- oder substanzbedingte Veränderungen der kognitiven Fähigkeiten, des Affektes, der Persönlichkeit oder des Verhaltens über einen Zeitraum hinaus bestehen, in dem noch eine direkte Substanzwirkung angenommen werden kann.

Der Beginn dieser Störung sollte in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Gebrauch der psychotropen Substanz stehen. Beginnt das Zustandsbild nach dem Substanzgebrauch, ist ein sicherer und genauer Nachweis notwendig, dass der Zustand auf Effekte der psychotropen Substanz zurückzuführen ist. Nachhallphänomene (Flashbacks) unterscheiden sich von einem psychotischen Zustandsbild durch ihr episodisches Auftreten, durch ihre meist kurze Dauer und das Wiederholen kürzlich erlebter alkohol- oder substanzbedingter Erlebnisse.

  • Alkoholdemenz o.n.A.
  • Chronisches hirnorganisches Syndrom bei Alkoholismus
  • Demenz und andere leichtere Formen anhaltender Beeinträchtigung der kognitiven Fähigkeiten
  • Nachhallzustände (Flashbacks)
    Posthalluzinogene
  • Wahrnehmungsstörung
  • Residuale affektive Störung
  • Residuale Störung der Persönlichkeit und des Verhaltens
  • Verzögert auftretende psychotische Störung durch psychotrope Substanzen bedingt

 

Exkl.:

  • Alkohol- oder substanzbedingt:
    Korsakow-Syndrom (F10-F19, vierte Stelle .6)
  • psychotischer Zustand (F10-F19, vierte Stelle .5)
.8 / Sonstige psychische und Verhaltensstörungen

Das ICD-10 hat keine nähere Beschreibung zu dieser Zusatzcodierung

.9 / Nicht näher bezeichnete psychische und Verhaltensstörung

Das ICD-10 hat keine nähere Beschreibung zu dieser Zusatzcodierung

Quellenangaben

Wir beziehen alle Angaben zu den Diagnosebilder / Störungsbilder aus dem BfArM, der WHO & der American Psychological Association (APA).

Sicherheitsangaben

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Wir verwenden ein SSL-Zertifikat von unserem Provider, sowie mehrere Softwares auf der Webseite selbst, die vor Spam-Attacken, Brute-Force-Attacken & Malware schützen.

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Psychologie

Schweregrad-Kriterien für Autismus-Spektrum-Störung nach DSM-5

Schweregrad 1
(Unterstützung Erforderlich)

Soziale Kommunikation:

Die Einschränkungen in der sozialen Kommunikation verursachen ohne Unterstützung bemerkbare Beeinträchtigungen. Schwierigkeiten bei der Initiierung sozialer Interaktionen sowie einzelne deutliche Beispiele von unüblichen oder erfolglosen Reaktionen auf soziale Kontaktangebote anderer. Scheinbar vermindertes Interesse an sozialen Interaktionen. Die Person ist z.B. in der Lage, in ganzen Sätzen zu sprechen und sich jemandem mitzuteilen, aber ihre Versuche zu wechselseitiger Konversation misslingen, ihre Bemühungen, Freundschaften zu schließen, wirken merkwürdig und sind in der Regel erfolglos.

 

Restriktive, repetitive Verhaltensweisen:

Unflexibilität des Verhaltens führt zu deutlichen Funktionsbeeinträchtigungen in einem oder mehreren Bereichen. Schwierigkeiten, zwischen Aktivitäten zu wechseln. Probleme in der Organisation und Planung beeinträchtigen die Selbstständigkeit.

Schweregrad 2
(Umfangreiche Unterstützung Erforderlich)

Soziale Kommunikation:

Ausgeprägte Einschränkungen in der verbalen und nonverbalen sozialen Kommunikationsfähigkeit. Die sozialen Beeinträchtigungen sind auch mit Unterstützung deutlich erkennbar, reduzierte Initiierung von sozialen Interaktionen oder abnormale Reaktionen auf soziale Angebote von anderen. Eine Person spricht z.B. in einfachen Sätzen, sie verfügt über eine eigenartige nonverbale Kommunikation und die Interaktion beschränkt sich auf begrenzte Spezialinteressen.

 

Restriktive, repetitive Verhaltensweisen:

Unflexibilität des Verhaltens, Schwierigkeiten im Umgang mit Veränderungen oder andere restriktive/repetitive Verhaltensweisen treten häufig genug auf, um auch für den ungeschulten Beobachter offensichtlich zu sein, und sie beeinträchtigen das Funktionsniveau in einer Vielzahl von Kontexten. Zeigt Unbehagen und/oder hat Schwierigkeiten, den Fokus oder die Handlung zu verändern.

Schweregrad 3
(Sehr Umfangreiche Unterstützung Erforderlich)

Soziale Kommunikation:

Starke Einschränkungen der verbalen und nonverbalen sozialen Kommunikationsfähigkeit verursachen schwerwiegende funktionelle Beeinträchtigungen, eine sehr begrenzte Initiierung sozialer Interaktionen und eine minimale Reaktion auf soziale Angebote von anderen. Eine Person mit Autismus-Spektrum-Störung verfügt z.B. über wenige Worte verständlicher Sprache, initiiert nur selten Interaktionen, und wenn sie dies tut, dann in ungewöhnlicher Form, mit der Absicht, die eigenen Bedürfnissen zu erfüllen. Diese Person reagiert nur auf sehr direkte Kontaktaufnahme.

 

Restriktive, repetitive Verhaltensweisen:

Unflexibilität des Verhaltens, extreme Schwierigkeiten im Umgang mit Veränderungen oder andere restriktive/repetitive Verhaltens- weisen mit ausgeprägten Funktionsbeeinträchtigungen in allen Bereichen. Zeigt großes Unbehagen bzw. hat große Schwierigkeiten, den Fokus oder die Handlung zu verändern.

Glossar kulturell gebundener Leidenskonzepte nach DSM-5

Im Anhang des DSM-5 (APA/Falkai et al., 2015) ist ein Glossar enthalten, welches Beispiele von gut erforschten kulturell gebundenen Leidenskonzepten anführt, die die Relevanz für die klinische Diagnostik und einige Beziehungen zwischen kulturellen Syndromen, Leidensbegriffen und zugrunde liegenden Erklärungen aufzeigen. Eine Auswahl wird im Folgenden dargestellt.

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Ataque de nervios („Nervenattacke“) beschreibt ein Syndrom lateinamerikanischer Herkunft, das durch Symptome intensiver emotionaler Erregtheit bzw. Übererregung, inklusive akuter Angst, Ärger oder Trauer, lautes Herumschreien oder -kreischen, Weinkrämpfe; heftiges Erbeben oder Zittern, Hitzegefühle im Brustbereich, die in den Kopf steigen, sowie durch verbale und physische Aggressivität gekennzeichnet ist. Dissoziatives Erleben (z.B. Depersonalisation, Derealisation, Amnesie), anfallsartige Ohnmacht und suizidale Attitüden können während einiger ataques im Vordergrund stehen, während anderer wiederum nicht. Das Kardinalsymptom einer ataque de nervios ist das Erleben eines Kontrollverlusts. Die Attacken treten als direkte Folge eines belastenden Ereignisses mit Familienbezug auf, wie z.B. der Nachricht des Todes eines nahen Angehörigen, Konflikten mit dem Partner oder Kindern oder Zeuge eines Unfalls zu sein, in den ein Familienmitglied involviert ist. Bei einer Minderheit der Betroffenen werden die ataques nicht durch soziale Ereignisse ausgelöst, stattdessen hat die Vulnerabilität für den Kontrollverlust ihren Ursprung in einem kumulierten Erleben von Leiden. Es wurde keine Eins-zu-Eins-Beziehung zwischen ataques und einer spezifischen psychiatrischen Störung belegt. Dennoch bestehen auf Symptomebene Überlappungen zu einigen Störungen inklusive der Panikstörung, einer anderen näher bezeichneten oder nicht näher bezeichneten Dissoziativen Störung und der Konversionsstörung. In Bevölkerungsstichproben stehen ataques, nachdem eine statistische Anpassung in Bezug auf psychiatrische Diagnosen, Traumaexposition und andere Kovariablen vorgenommen wurde, in Zusammenhang mit Suizidgedanken, Arbeitsunfähigkeit bzw. Alltagseinschränkungen und ambulanten psychiatrischen Behandlungen. Zu beachten ist, dass einige ataques nichtpathologische Ausdrücke eines akuten Stresserlebens (z.B. bei einer Beerdigung) ohne klinische Folgen sind. Der Begriff ataque de nervios kann sich auch auf ein Leidenskonstrukt beziehen, welches jegliche Form „passender“ emotionaler Paroxysmen (z.B. hysterisches Lachen) einschließt, und er darf auch verwendet werden, um eine Episode eines Kontrollverlusts in Bezug auf einen intensiven Stressauslöser zu beschreiben. Verwandte Zustände in anderen kulturellen Kontexten: Indisposition auf Haiti, blacking-out im Süden der USA, falling-out im westlichen Indien.

Verwandte Zustände im DSM-5:
Panikattacke, Panikstörung, andere näher bezeichnete oder nicht näher bezeichnete Dissoziative Störung, Konversionsstörung (Störung mit Funktionellen Neurologischen Symptomen), Intermittierende Explosible Störung, andere näher bezeichnete und nicht näher bezeichnete Angststörung, andere näher bezeichnete und nicht näher bezeichnete Trauma- und belastungsbezogene Störungen.


Dhat-Syndrom Der Begriff Dhat-Syndrom wurde in Südasien vor mehr als einem halben Jahrhundert geprägt, um typische klinische Erscheinungsbilder junger Männer zu beschreiben, die ihre Symptome auf die Absonderung bzw. den Verlust von Sperma attribuierten. Ungeachtet des Begriffs handelt es sich nicht um ein abgegrenztes Syndrom, sondern vielmehr um eine kulturelle Erklärung für Stressreaktionen von Patienten, die sich auf verschiedene Symptome wie Angst, Erschöpfung, Schwäche, Gewichtsverlust, Impotenz, andere somatische Beschwerden und depressive Verstimmung beziehen. Das Kardinalmerkmal ist Angst und Stresserleben durch einen Verlust von dhat ohne Vorliegen einer identifizierbaren physiologischen Dysfunktion. Patienten bezeichnen dhat als eine weiße Absonderung, die bei der Defäkation oder dem Urinieren bemerkt wurde. Vorstellungen über diese Absonderung stehen im Zusammenhang mit dem Konzept dhatu (Samen, Sperma), welches im hinduistischen medizinischen System, Ayurveda, als eine der sieben essenziellen Körperflüssigkeiten beschrieben wird und dessen Balance notwendig zur Erhaltung der Gesundheit ist. Obwohl das Dhat-Syndrom als kulturelle Orientierungshilfe für eine lokal begrenzte klinische Praxis formuliert wurde, konnte gezeigt werden, dass vergleichbare Vorstellungen über die schädigenden Folgen von Samenverlust in der Allgemeinbevölkerung weit verbreitet sind. Daher wird eine kulturelle Disposition angenommen, gesundheitliche Probleme und Symptome mit dem Verweis auf dhat zu erklären. Forschungen in der Gesundheitsfürsorge führten zu unterschiedlichen Schätzungen der Syndromprävalenz (z.B. wurden in Indien 64 % der Männer in psychiatrischen Kliniken wegen sexueller Beschwerden behandelt, in Pakistan waren es 30 % der Männer im Kontext allgemeinärztlicher Kliniken). Obwohl das Dhat-Syndrom am häufigsten bei jungen Männern mit vergleichsweise niedrigem sozioökonomischem Status beobachtet wird, können auch Männer im mittleren Erwachsenenalter betroffen sein. Vergleichbare Beschwerden über vaginalen Ausfluss (Leukorrhoe) werden mit einer Variante des Konzepts für Frauen in Zusammenhang gebracht Verwandte Zustände in anderen kulturellen Kontexten: koro in Südostasien, insbesondere Singapur, und shen-k’uei („Nierenschwäche“) in China.

Verwandte Zustände im DSM-5:
Major Depression, Persistierende Depressive Störung (Dysthymie), Generalisierte Angststörung, Somatische Belastungsstörung, Krankheitsangststörung, Erektionsstörung, Vorzeitige (Frühe) Ejakulation, andere näher bezeichnete oder nicht näher bezeichnete Sexuelle Funktionsstörung, Probleme in Schule oder Ausbildung.


Khyâl cap Der Begriff „Khyâl-Attacke“ (khyâl cap) oder „Windattacke“ beschreibt ein Syndrom, dass bei Kambodschanern in den USA und in Kambodscha beschrieben wurde. Typische Symptome sind die einer Panikattacke, wie z.B. Schwindel- oder Benommenheitsgefühle, Herzklopfen, Kurzatmigkeit und kalte Extremitäten oder auch andere Symptome von Angst bzw. autonomer Erregung (z.B. Tinnitus und Nackenschmerzen). Khyâl-Attacken umfassen katastrophisierende Kognitionen, in deren Mittelpunkt die Sorge steht, dass khyâl (eine windähnliche Substanz) im Körper – zusammen mit dem Blut – aufsteigen und eine Reihe schwerwiegender Folgen auslösen könnte (z.B. Zusammenpressen der Lungen, Kurzatmigkeit und Asphyxie, Eindringen in das Cranium und Verursachung von Tinnitus, Schwindel, verschwommenem Sehen und Ohnmachtsanfällen). Khyâl-Attacken können ohne Vorwarnung eintreten, werden aber häufig durch Trigger, wie sorgenvolle Gedanken, Aufstehen (z.B. Orthostase), bestimmte Gerüche mit negativen Assoziationen oder agoraphobische Schlüsselreize, wie beispielsweise in eine Menschenmenge zu gehen oder Auto zu fahren ausgelöst. Khyâl-Attacken erfüllen üblicherweise die Kriterien einer Panikattacke und können das Erleben anderer Angststörungen sowie trauma- und belastungsbezogener Störungen prägen. Khyâl-Attacken können mit erheblichen Beeinträchtigungen bzw. Aktivitätseinschränkungen einhergehen. Verwandte Zustände in anderen kulturellen Kontexten: Laos (pen lom), Tibet (srog rlung gi nad), Sri Lanka (vata) und Korea (hwa byung).

Verwandte Zustände im DSM-5:
Panikattacken, Panikstörung, Generalisierte Angststörung, Posttraumatische Belastungsstörung, Krankheitsangststörung.


Kufungisisa Kufungisisa (in Shona: „zu viel denken“) ist ein Leidenskonstrukt und eine kulturelle Erklärung unter den Shona in Zimbabwe. Im Sinne einer Erklärung wird es als ursächlich für Angst, Depression und somatische Beschwerden betrachtet (z.B. „Mein Herz schmerzt, weil ich zu viel denke“). Als eine Konstruktion zur Kennzeichnung psychosozialen Stresses ist es ein Anzeichen für zwischenmenschliche und soziale Schwierigkeiten (z.B. Eheprobleme; kein Geld zu haben, um für sein Kind zu sorgen). Kufungisisa umfasst Grübeln über beunruhigende Gedanken, insbesondere Sorgen. Kufungisisa ist mit einer Reihe von psychopathologischen Merkmalen wie Angstsymptomen, exzessiven Sorgen, Panikattacken, depressiven Symptomen und Reizbarkeit assoziiert. In einer zufällig gezogenen Bevölkerungsstichprobe berichteten zwei Drittel der mithilfe einer allgemeinen Psychopathologie-Erfassung identifizierten Kufungisisa-Fälle diese Beschwerden. In vielen Kulturen wird „zu viel denken“ als schädigend für den Geist und Körper und als Ursache für spezifische Symptome wie Kopfschmerz und Schwindel betrachtet. „Zu viel denken“ kann auch eine Schlüsselkomponente bei kulturellen Syndromen wie dem brain fag (dt. etwa: „geistige Erschöpfung“) in Nigeria sein. Beim brain fag wird „zu viel denken“ primär auf exzessives Lernen attribuiert, wobei angenommen wird, dass exzessives Lernen insbesondere das Gehirn schädigt und mit Symptomen wie Hitzegefühlen oder kribbelnden Empfindungen im Kopf einhergeht. Verwandte Zustände in anderen kulturellen Kontexten: „Zu viel denken“ ist in vielen Ländern und ethnischen Gruppen ein gebräuchliches Leidenskonstrukt und kulturelle Erklärung. Es wurde in Afrika, im karibischen und lateinamerikanischen Raum und bei ostasiatischen und indianischen Gruppen beschrieben.

Verwandte Zustände im DSM-5: Major Depression, Persistierende Depressive Störung (Dysthymie), Generalisierte Angststörung, Posttraumatische Belastungsstörung, Zwangsstörung, Störung durch eine Anhaltende Komplexe Trauerreaktion.

Taijin kyofusho Taijin kyofusho (japanisch für „Störung mit zwischenmenschlicher Angst“) ist als kulturelles Syndrom charakterisiert durch Ängstlichkeit in Bezug auf und Vermeidung von zwischenmenschlichen Situationen aufgrund des Gedankens, Gefühls oder der Überzeugung, dass das eigene Erscheinungsbild oder eigene Handlungen in zwischenmenschlichen Situationen unangemessen oder abstoßend für andere sind. In den USA wird die Variante olfaktorisches Referenzsyndrom unterschieden, bei der die Betroffenen befürchten, ihr Körpergeruch wirke abstoßend auf andere. Personen mit taijin kyofusho neigen dazu, sich auf die Wirkung ihrer Symptome und ihres Verhaltens auf andere zu konzentrieren. Andere Varianten beinhalten hauptsächlich die Sorge, zu erröten (Erythrophobie), abstoßenden Körpergeruch zu haben (olfaktorisches Referenzsyndrom), unangemessenes Blickverhalten zu zeigen (zu viel oder zu wenig Augenkontakt), steife oder ungelenke Gesichtsausdrücke oder Körperbewegungen zu haben (z.B. Versteifung, Zittern) oder körperlich entstellt zu sein Taijin kyofusho ist als Konstrukt breiter gefasst als di